07.07.2016, Annacarina Gehm, Kategorie: Allgemein

So machen Sie alles richtig!

Sie sind clever, verantwortungsbewusst, fleißig und wissbegierig? Prima, dann ist das schon die halbe Miete, um Ihre Ausbildung erfolgreich zu absolvieren. Man nehme noch eine gepflegte Erscheinung und gute Umgangsformen dazu – dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen. Aber was genau verstehen Ihre Kollegen und Vorgesetzten unter angemessenen Umgangsformen?

Hier die zehn wichtigsten:

1. Freundlich grüßen

Grüßen Sie lieber einmal zu viel als einmal zu wenig. In der Regel grüßen Auszubildende Mitarbeiter, Vorgesetzte oder Kunden zuerst.

2. Hand geben

Beim Händedruck geht die Initiative meist vom Ranghöheren aus. Reicht man Ihnen die Hand, packen Sie zu. Besser kräftig als lasch.

3. Sauber auftreten

Natürlich ist die Kleiderfrage abhängig vom Beruf und unterscheidet sich bei technischen und kaufmännischen Berufen. Aber ordentlich und sauber muss sie sein. Viel nackte Haut oder zerrissene Jeans sind unpassend.

4. Wertschätzen

Höflichkeit, Freundlichkeit, Pünktlichkeit und Hilfsbereitschaft – wie zum Beispiel das Türaufhalten für nachfolgende Kollegen – sollten für Sie selbstverständlich sein. Ganz gleich, ob Sie auf den Pförtner oder den Geschäftsführer treffen.

5. Selbst vorstellen

Ein einfaches „Moin“ ist nicht immer angebracht. Die Vorstellung geschieht immer mit Vor- und Nachnamen, dazu gern eine Zusatzinformation: „Guten Tag, mein Name ist Jonas Müller. Ich bin Auszubildender im zweiten Lehrjahr und arbeite gerade im Marketing.“

6. Siezen

Nur wenn Kollegen Ihnen ausdrücklich das „Du“ angeboten haben, können Sie das sonst übliche „Sie“ beiseitelegen.

7. Distanz wahren

In einem normalen Gespräch mit Kollegen beträgt die übliche Distanz zum Gegenüber mindestens eine Armlänge.

8. Gewissenhaft korrespondieren

Checken Sie Ihre E-Mails und Schreiben abschließend auf Rechtschreibfehler oder allzu flapsige Formulierungen. Dann noch eine ordentliche Schlussformel – und alles ist im Lot. Ihre Korrespondenz wirkt als Visitenkarte.

9. Smartphone beiseite

Ihr privates Handy bleibt während der Arbeitszeit lautlos bzw. ausgeschaltet. Für wichtige Telefonate gibt es die Mittagspause.

10. Keine Angst vor Fettnäpfchen

Früher oder später werden Sie in eines treten. Bleiben Sie am besten locker und freundlich, während Sie sich entschuldigen.

Schauen Sie sich gern auch in unserem Weiterbildungangebot für Auszubildende um – wir helfen Ihnen in verschiedenen Themengebieten weiter.