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16.07.2019, Gastautor, Kategorie: Karriere im Beruf

„Die Mitarbeiter sind das größte Kapital eines Unternehmens, eines StartUps oder einer Agentur. Doch zu oft fehlt den Führungskräften der Funke Empathie, der nötig wäre, um die Mitarbeiter zu Höchstleistungen zu treiben oder um sie langfristig zu binden.“

Gunnar Beuth
© Gunnar Beuth

Dafür gibt es den Feel Good Manager:

Wer erinnert sich nicht an James Brown? Der King of Soul war es, der schon 1964 mit „I feel good“ ein Statement setzte und diese kleine Phrase in die Welt schickte. Wer sich gut fühlt, der hat Spaß – auch, wenn es um die Arbeit geht. Loyalität unter den Arbeitnehmern gibt es, aber der Trend dazu ist schon lange rückläufig. Warum sollte man als Arbeitnehmer auch loyal sein? 

Entlassungen, Einsparungen, veraltete Strukturen oder zu wenig Gehalt. Das sind nur ein paar Gründe, die einen normalen Arbeitsplatz beschreiben. Inzwischen geht der Trend zum agilen Arbeiten, zu Mitarbeitervergünstigungen oder eben zum Feel Good Manager – dem James Brown der Arbeitswelt. Du bist ein Organisationstalent und hast Spaß am Umgang mit Menschen? Dann hast du gerade deinen Traumjob gefunden.

Traumberufe gibt es selten und Feel Good Management hat auch heute noch einen eher zweifelhaften Ruf. Dabei geht es um so viel mehr, als nur ein bisschen die Seele der Angestellten zu streicheln. Es geht um komplexe Zusammenhänge, die den Arbeitsplatz ausmachen. Auch wenn man sagen muss, dass das Feel Good Management aktuell in Unternehmen noch nicht ganz angekommen ist.

Agenturen und StartUps sind im Jahr 2019 einen Schritt voraus, wenn es um den Vergleich mit Unternehmen geht. Aber auch dort findet ein Umdenken statt. Gut ausgebildete Mitarbeiter sind nicht leicht zu finden und das Feel Good Management kann als Zünglein an der Waage sein, wenn es darum geht, Kandidaten zu überzeugen. Egal, ob es um die seelische, körperliche oder geistige Fitness geht – es wird sich gesorgt.

Neugierig geworden?

Sehr gut. Der Feel Good Manager muss ein Allrounder sein. Denn es geht nicht nur darum, für gute Laune zu sorgen. Beim Feel Good Management geht es auch darum, als Bindeglied zwischen allen Hierarchieebenen zu fungieren. Ist es an der Zeit, neue Ziele zu definieren, kann der Feel Good Manager als Sprachrohr dienen, um alle Interessen zu bündeln sowie zu vertreten.

Es fehlt an bestimmten Getränken im Sortiment? Kein Problem, dafür gibt es den Feel Good Manager. Zwei Kollegen haben ein internes Problem? Dafür gibt es den internen Konfliktlöser, der mit Empathie und Umsicht vermitteln kann. Sollte es Zeit für eine Firmenfeier sein, ist der Allrounder zur Stelle, der die genaue Schnittmenge der Interessen kennt und ein unvergessliches Event plant.

Feel Good Management kann als Synonym verstanden werden. Der Inhaber des Jobs ist der personifizierte Kummerkasten, der beste Freund und der Lieblingskollege in einer Person. Es plant dazu die After Work Aktivitäten, sorgt dafür, dass es gemeinsame Mittagessen gibt, organisiert Sportangebote in der Mittagspause und hat stets das Ziel im Auge, die Arbeit attraktiver zu gestalten, als es die Freizeit jemals zu leisten imstande ist.

Je nach Arbeitgeber kommen noch weitere Aufgaben hinzu. Oft ist es so, dass der Feel Good Manager sich auch um den Empfang kümmert, Gäste begrüßt, Büromaterial bestellt und bei Bewerbungsgesprächen anwesend ist. Deswegen ist es sehr schwer, ein genaues Anforderungsprofil zu erstellen. Es ist der Mix, der das Feel Good Management zu einem Traumjob werden lässt.

Du verfügst bereits über ein gesundes Maß an Empathie, bist ein Organisationstalent, gehst gerne auf Menschen zu und bist charmanter als Hugh Grant zu seinen besten Zeiten? Perfekt. Wir zeigen dir in unserem Kurs, wie du deine Fähigkeiten optimierst, um bald im Traumjob Feel Good Management für zufriedene Mitarbeiter und ein grandioses Arbeitsumfeld sorgen zu können.

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