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Produkte „made in Germany“ sind auf dem Weltmarkt nach wie vor begehrt. In einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) äußerten sich Unternehmen zu den Handelshemmnissen, mit denen sie bei ihren grenzüberschreitenden Geschäften regelmäßig konfrontiert werden. So gaben rund ein Drittel der Befragten an, dass diese zugenommen haben. Vermehrte Handelshemmnisse registrierten Hamburger Firmen vor allem im Nahen Osten, in Nordafrika, China, Russland und Brasilien. Neben den bereits in Europa vorgenommenen Zertifizierungen verlangen die Empfängerländer für die Waren unter anderem auch Tests nach heimischen Standards, die oftmals kurzfristig erst eingeführt und ständig verändert werden. Insbesondere in Indonesien, Russland und den USA haben Außenhändler mit solchen sogenannten „nichttarifären“ Handelshindernissen zu kämpfen.

Die zunehmenden Handelshemmnisse sind auch einer der Gründe, weshalb circa 60 Prozent der vom DIHK befragten Unternehmen den Abschluss eines Freihandelsabkommens mit den USA als wichtig oder sehr wichtig erachten. Sie erhoffen sich insbesondere durch den Abbau von Zöllen und der gegenseitigen Anerkennung von Normen, Standards und Zertifizierungen Erleichterungen im Waren- und Dienstleistungsverkehr sowie bessere Regelungsmöglichkeiten in Streitfällen. Darüber hinaus hoffen sie in der Folge auf weitere Freihandelsbestrebungen vonseiten der Welthandelsorganisation.

Welche Vorschriften aktuell gelten, welche Erleichterungen es für Exporteure gibt und viele weitere spannende Veransstaltungenzu den Themen Zoll und Außenwirtschaft finden Sie hier:

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