Veröffentlicht in Allgemein, Karriere im Beruf

Weiterbildungen bringen Arbeitnehmer mitunter auf der Karriereleiter ein Stück weiter nach oben. Doch sie kosten auch Zeit – und Geld. Da ist es gut zu wissen, dass Arbeitnehmer und Auszubildende mit Wohnsitz in Hamburg innerhalb von zwei Jahren Anspruch auf maximal zehn bezahlte Arbeitstage als Bildungsurlaub haben. Außerdem erleichtern diverse Förderprogramme Arbeitnehmern, Arbeitslosen, Berufsrückkehrern und Selbstständigen die Entscheidung für eine Fortbildung.

Einen Zuschuss in Höhe von bis zu 2.000€ können vor allem Beschäftigte aus kleinen und mittelständischen Betrieben über den Hamburger Weiterbildungsbonus bekommen. Finanziert wird dieses Projekt der Sozialbehörde auch mithilfe von Mitteln aus dem Europäischen Sozialfonds.

Des Weiteren bietet die Stadt speziell für Selbstständige zusammen mit der Hamburger ExistenzgründungsInitiative ein Coaching an, das mit bis zu 500€ bezuschusst wird.

Aufstiegs-BAföG erhalten vor allem Arbeitnehmer, die sich mit einem Lehrgang auf eine Fortbildungsprüfung mit IHK-Abschluss vorbereiten. Der einkommensunabhängige Zuschuss für die Lehrgangskosten und Prüfungsgebühren beläuft sich auf 64% der Gesamtkosten.

Für die Begabtenförderung des Bundesbildungsministeriums kann sich jeder bewerben, der seinen Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf mit der Mindestnote 1,9 gemacht hat. Mit diesem Stipendium können innerhalb des Förderzeitraums Zuschüsse in Höhe von 7.200€ für förderfähige Weiterbildungen beantragt werden. Das sind jährlich 2.400€; der Eigenanteil je Fördermaßnahme beträgt zehn Prozent.

Zudem fördert das Bundesbildungsministerium berufsbezogene Weiterbildungen über die Bildungsprämie. Bei Veranstaltungskosten von höchstens 1.000€ wird mit einem Prämiengutschein die Hälfte der Gebühren übernommen.

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